Jesus, Jünger, Sterne

Jesus, Jünger, Sterne

Jesus, Jünger, Sterne

# Andacht

Jesus, Jünger, Sterne

Jesus kommt in diese Welt und hat alles, was er zum Leben braucht: Ein warmes Bett, zwei bis drei Eltern an seiner Seite, Freunde, die die Eltern unterstützen, tierische Spielgefährten und immer einen Stern über seinem Haus, der mit ihm ist. Es fehlt ihm an nichts. Gar nichts.

Viele Jahre später, als Jesus groß ist und mit seinen eigenen Freunden, den Jüngern, durchs Land zieht und den Menschen von Gott, seinem Vater erzählt, hat er sich im- mer wieder an dem orientiert, was er von seinen Eltern vorgelebt bekommen hat: 1. Reise mit leichtem Gepäck. 2. Du bist nichts, ohne gute Freunde an deiner Seite. Und: 3. Egal, wohin dich dein Weg führen mag: Gott, in diesem Fall dein Vater: Er ist bei dir!

Und damit ist er sehr gut gefahren bzw. gelaufen. Wenn ihn andere wegen seiner steilen Aussagen verlacht haben und ihm nicht glaubten: Seine Freunde standen zu ihm. Gut, in jeder Freundschaft gibt es auch mal ein paar Krisen und Streitereien, das war auch bei Jesus und den Jüngern so. Letzten Endes standen sie aber für- einander ein, verziehen sich und glaubten aneinander. Sonst hätten wir heute nicht viel vom Glauben an Gott über Jesus erfahren. Was ein Glück. So betrachtet ist die Jesusgeschichte auch eine Geschichte über gelingende Freundschaften durch Krisen hindurch. Ja über den Tod hinaus.

Was ist mit ihren Freund- schaften? Wir alle kennen gescheiterte Freundschaften, Freundschaften, die auf Eis lie- gen, vielleicht wegen der Entfernung, oder eines falschen Wortes, das nicht mehr angesprochen und ausdiskutiert wurde und Freundschaften, die so richtig viel Kraft und Lebensfreude bringen und mich stark machen für meinen Weg durchs Leben.

Der Stern, ein Symbol des Lichtes über einen besonderen Moment. In vielen Fens- tern und Türen leuchten jetzt kurz vor Weihnachten viele Sterne.

Wie wäre es denn auf dem Weg nach Weihnachten, zu Karte, Hörer oder Plätzchen- tüte zu greifen und vielleicht ganz unverhofft einen Freund, eine Freundin zu überraschen...

Frohe Weihnachten!


Zuerst erschienen in der Neuen Westfälischen, 21. Dezember 2024

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